| |
Murschhä!
Neue Seite (schon wieder!), altes Glück (was sonst?)! Eigentlich sehr vieles anders diese Tage, vor allem in unseren heiligen Hallen. Bloß dieses weiterhin vollkommen krypteske Geschreibsel geht weiter, da führt offenbar kein Weg daran vorbei, müsstor wohl oder übel durch, nü…
Schlamm, Matsch und Morast bemühten sich zuletzt vergebens, uns allen einen unangenehmen Strich durch die Rechnung zu machen. Summa summarum beliebten allen Widrigkeiten zum Trotz um die dreihunnortfuffzich positiv Bekloppte vor allem, aber nicht nur gewissen finnischen Großmeistern gebührend zu huldigen, Respekt! Umso schwerer für uns, dieses Jahr halbwegs mit uns selbst mitzuhalten. Aaaaaber: geht! Noch sind nicht alle Schmankerl in trockenen Tüchern, aber großzügig, wie wir nun mal sind, gewähren wir euch mal einen klitzekleinen Blick darauf, was wir im Sommer so im Köcher haben. Los geht’s! Als da wären zu Beispiel Altschulanhängern die Freudentränen entlockenden böhmschen Veteranen HYPNOS, welche klassischen Mortalstahl schmieden, wie es im Buche steht. Weitere Kommentare überflüssig, darf weder Frau noch Mann sich durch die Lappen gehen lassen! Mittlerweile fast so was wie NUKSTOCK – Tradition sind amtliche Siebenblätter mit Wüstenstaub aufpeppende Stein- und Schicksalsrocker. Hierfür zeichnen demnächst BLACK MOOD verantwortlich, das bedeutet feinste psychedelische Fuzzorgien mit lecker Groove innerhalb monolithischer Lavariffs außerhalb jedweden Tempolimits, jawohl. Das Beste beider bereits genannter Welten vermischend und mit dreckigem Rock ’n’ Roll sowie räudigem Punk und bretthartem Hardcore angereichert verüben OLE & THE ORKS nun auch bei uns eines ihrer berühmt-berüchtigten Attentate. Und weil eine Kerbe selten und vor allem ungern allein kommt, gesellen sich unsere allerliebsten Lokalhazardeure SS 20 hinzu. Damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: dieser Name bezieht sich auf ein taktisches Feststoffgeschoss mit kurzer Reichweite nebst schnuckeligem thermonuklearem Sprengköpfchen sowjetischer Produktion, welcher die Wucht und Durchschlagskraft dieser Truppe recht treffend beschreibt. Überzeugen sie sich selbst, Ducken und Bedecken nützt hier gar nichts! THE SIXPOUNDER dürften aufmerksamen Hartwurstdestruenten bereits bekannt sein, haben unsere hoch dekorierten Freunde doch schon das ein oder andere legendäre bühnentechnische Lebenszeichen in der Hinterhand. Zeitgemäß-moderner Death Metal in der für Polen typischen Präzision, arschtight und mit das Tanzbarste, was wir bisher auf dem Teppich hatten. Tja, und auch Befürworter noch moderneren, mit chaotischem Gefrickel durchsetzten mathematischen Kerneisens kommen voll auf ihre Kosten, und dann auch gleich noch mit einer Premiere: Erstmals auf eurem Lieblingsfestival: Luxemburg! BLACK OUT BEAUTY sind jung, wild, entschlossen, kaputt und munter. Und evil, ich sach euch… Noch Fragen? Nö? Gut. Nach etwas längerer Pause haben wir diesmal endlich wieder was aus der bluesigen Schublade an Bord. THE NICKAJACKS von der Saale stellen sicherlich die etwas gemächlichere Geschmacksrichtung unseres geschätzten Publikums vollauf zufrieden, was jetzt nicht heißen soll, das seitens Intensität und Schwung mit Kuschelzeuch zu rechnen ist, im Gegenteil: Energie und Gefühl höchst konzentrierter Konsistenz, welche nur auf den gewissen Funken, welcher ihr seid, wartet, erwartet euch. Oder anders ausgedrückt: so und nicht anders gestaltet sich eine effiziente und überaus genussvolle Wurzelbehandlung!
Soweit, so gut. Selbstverständlich ist das noch nicht alles, in den nächsten Tagen sollten wir uns noch mit zwei weiteren Leckerbissen endgültig einig sein – schaut doch einfach ab und zu in unserem Nachrichtenabteil vorbei, da werden sie geholfen! Verraten ich euch schon jetzt kann: Hervorragend das Gesamtpaket abrundende Kost steht auf dem Speiseplan, spekulieren ihr dürft. Vielleicht soviel: Wie üblich wird dem Gehirnkasper ordentlich eingeschenkt, Abspasten garantiert. Und wer weiß? Womöglich geben sich tatsächlich die Primärkrone attackierende atlantische Klone die Ehre… Meine Damen und Herren – es bleibt spannend! Party on, b.
|
|